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Martin Stobbegestorben am 26. August 2025

Beitrag

Trauerspruch für meinen Vater

Du warst ein wundervoller, lustiger und liebevoller Mensch.
Immer hilfsbereit, immer an meiner Seite – auch in schweren Zeiten.
Mit dir konnte ich über alles reden.
Auf dich war immer Verlass, egal ob Tag oder Nacht.

So viele Erinnerungen tragen mich jetzt:
Unsere Fahrten nach Ruhpolding,
die Berge, die Seen, das Minigolf, der Märchenwald
und das gemeinsame Essen, alles immer mit Mama –
Momente voller Geborgenheit.

Später die Ostsee, Kellenhusen,
unsere Spaziergänge am Strand,
das Schwimmen, das Lachen, das leckere Essen.
Oder auch unsere gemeinsamen Shoppingtouren
oder generell unsere vielen Ausflüge und Unternehmungen.
Fahrten ins Rasti-Land und Spaziergänge sonntags im Wald.
Die Thermen, in denen wir so viele Jahre waren.
Und die Flohmärkte, auf denen wir Seite an Seite
das Besondere im Kleinen gesucht haben.

Auch Mallorca bleibt mir im Herzen,
wo du an meiner Seite warst,
wenn ich als kleines Mädchen reiten wollte.
Oder die Ponderosa in Lügde,
wo ich auf Max, dem Pony, saß –
Mama nebenher ging und du uns begleitet hast.
Immer dabei, immer schützend.

Und da ist noch so viel mehr:
All die Stunden, in denen wir zusammen
handwerkliche Dinge gemacht haben.
Wie du mir gezeigt hast, wie man anpackt,
wie man mit Geduld, Geschick und Herz etwas entstehen lässt.
Du hast mir so vieles beigebracht,
nicht nur mit Werkzeugen, sondern fürs Leben.
Deine Hände konnten bauen, reparieren, erschaffen –
und sie haben mich zugleich gehalten und getragen.

Und jetzt denke ich an die letzten Jahre.
Deinen schweren Weg mit der Krankheit,
den du so tapfer gegangen bist.
Wie du gekämpft hast, wie du trotzdem noch Hoffnung hattest.
Es war ein Auf und Ab.
Und doch wurdest du schwächer.
Im Hospiz, als wir bei dir waren,
hast du uns mit deinen Worten getröstet:
„Ich habe keine Angst mehr.“

Du hast mir versprochen, auf Alaska zu warten,
deinen treuen Fellenkel,
damit ihr beide wieder vereint seid.
Diese Worte bleiben in meinem Herzen
wie ein stiller Trost.

Papa, ich danke dir für alles,
für deine Liebe, deine Geduld, deine Stärke.
Für jedes Lächeln, jede Fahrt, jede Umarmung.
Für alles, was du mir beigebracht hast –
mit deinen Händen, mit deinem Herzen, mit deinem Leben.
Du warst mein Vater, mein Freund, mein Halt.

Du bist nicht mehr hier,
doch in meinen Erinnerungen bleibst du lebendig.
Wenn ich am Meer den Wind spüre,
in den Bergen den Himmel sehe,
oder einfach still an dich denke –
dann bist du bei mir.

Auf dich war immer Verlass –
und das bleibt für immer so.